Veranstaltungen im September 2016                           - aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download -


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Frohe Kunde:

Unsere Buchhandlung BuchHaus Loschwitz wird am 5. Oktober mit dem  Gütesiegel "Deutscher Buchhandlungspreis 2016" geehrt.

Wir freuen uns über die erneute Würdigung unserer Arbeit!


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Im Schaufenster:

"Die schönsten deutschen Bücher 2016"
Eine Ausstellung (13.-24.09.16) mit der Stiftung Buchkunst


Sonntag, 04. September um 11 Uhr im KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1  

Auftaktveranstaltung zur Lese- und Gesprächsreihe des 
Neuen Sächsischen Kunstvereins 

„Moderne Zeiten und der Mythos der Originalität. 
Der Künstler im Zeitalter der Reproduzierbarkeit“

Autorenlesung mit Reinhard Jirgl 
„Oben das Feuer, unten der Berg“

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen
4,- €/ Mitglieder NSKV, 8,- € Studenten/ Rentner, 10,- € Nichtmitglieder des NSKV


Freitag, 16. September um 20 Uhr

„La troisième soirée littéraire“

Autorenlesung mit Ralf Nestmeyer
"Alles Mythos! 16 populäre Irrtümer über Frankreich"

Der Franzose: Eine Baskenmütze auf dem Kopf, das Hemd in blau-weiß gestreift, in der Hand trägt er ein Baguette und unterm Arm eine Flasche Rotwein. In seinem Landhaus neigt er - schließlich ist Gott Franzose - zur Gemütlichkeit, in Paris dagegen genügt ein Funke zur Revolution. Die modische Französin hat drei Kinder und geht arbeiten. Ist das wirklich Frankreich? Es ist fast immer ein Schuss Stereotyp mit dabei, geht der Blick von dieser Seite des Rheins aus. 
Genau diese Mythen und vermeintlichen Wahrheiten, die längst niemand mehr hinterfragt, werden in diesem Buch betrachtet. Von historischen Aspekten bis zu kulturellen und gesellschaftlichen Irrtümern darf der Leser in viele, teils völlig überraschende Bereiche des französischen Kulturraums hinein schnuppern. Und wenn er hier und da auch einmal lächelt, umso besser! Interkulturellen Themen nähert man sich am besten mit einer Spur Humor schließlich geht es nicht nur um den Lerneffekt, sondern auch den Lesegenuss.

Ralf Nest­mey­er (Jahr­gang 1964) ist His­to­ri­ker und lebt seit 1995 als frei­er Autor in Nürn­berg. Er hat nicht nur zahl­rei­che Rei­se­füh­rer für den Micha­el Mül­ler Ver­lag ge­schrie­ben, son­dern auch einen Kri­mi­nal­ro­man (»Roter La­ven­del«) sowie meh­re­re Sach­bü­cher (Re­clam, Klett-Cotta, Ar­te­mis&Wink­ler, Theiss Ver­lag). Für den Insel Ver­lag hat er li­te­ra­ri­sche Antho­lo­gi­en über die Pro­vence wie auch über Si­zi­li­en her­aus­ge­ge­ben. Seine Es­says, Re­por­ta­gen und Re­zen­sio­nen sind in zahlreichen überregionalen Me­di­en er­schie­nen. 

In Kooperation des Freundeskreises „Hommage à la France“ mit der Literaturpreisstiftung Brigitte Schubert-Oustry unter der Schirmherrschaft des Institut français Dresden und der Bürgerstiftung Dresden.

Eintritt frei


Sonntag, 18. September um 11 Uhr im KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1    

Matinee innerhalb der Lese- und Gesprächsreihe des 
Neuen Sächsischen Kunstvereins 

„Moderne Zeiten und der Mythos der Originalität. 
Der Künstler im Zeitalter der Reproduzierbarkeit“

Autorenlesung mit Cora Stephan 
„Ab heute heiße ich Margo“

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen
4,- €/ Mitglieder NSKV, 8,- € Studenten/ Rentner, 10,- € Nichtmitglieder des NSKV



Montag, 19. September um 20 Uhr

„Mayer trifft … Tom Quaas“       + + + AUSVERKAUFT! + + +

Sein Name umfasst zwei Silben, die Einsilbigkeit ist seine Sache dennoch nicht. Entweder hält er es mit der großen dramatisch weltumspannenden Form des "Peer Gynt" oder gleich mit einem "Faust", der sprachlos macht. Es dürfen Lieder vom Taubenvergiften sein oder gleich die laute Stummheit der Musik in Beethovens Gehör. Dresden, Berlin, Schloss Batzdorf. Nicht jedermanns "Jedermann". 
Großer und kleiner zirzensischer Zauber.
Der Kreislauf des Lebens in seine ganz eigene Manege verpflanzt. 

Seit vielen Jahren ist Tom Quaas aus der hiesigen Theaterlandschaft nicht mehr wegzudenken. Er ist einer der Künstler, an dem der Begriff "Theatermensch" seine unmittelbare Entsprechung findet. Schauspieler, ob Bühne oder Film, Regisseur, Sprecher, Zirkusdirektor, Wanderer, Draufgänger. Dabei immer das Klang-und Muskelspiel mit den schöngeistigen Elementen. Spielbälle, die das Publikum auffangen sollte - so wie es auch sein Gastgeber tun wird, der Violinist Florian Mayer.

14/10 


Freitag, 23. September um 20 Uhr

"ZeitenBuch. Seitenweise Politik"

mit Michael Beleites "Land-Wende. Raus aus der Wettbewerbsfalle!"

Die Industrialisierung der Landwirtschaft wird weder von profitgierigen Landwirten, noch durch geizige Verbraucher bewirkt. 

Ihr Verursacher ist der Verdrängungswettbewerb; die Logik vom „Wachsen oder Weichen“ der Höfe. Wettbewerb hebelt soziale und ökologische Beziehungen aus und ist Motor eines von den realen Bedürfnissen entkoppelten Wirtschaftswachstums. Was aber, wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sind – und der Motor weiterläuft? Wir müssen raus aus der Wettbewerbsfalle! 

Michael Beleites untersucht die Wettbewerbslogik zunächst dort, wo sie herkommt – in der Biologie. Sein Befund: Nicht Kampf und Konkurrenz leiten die Naturprozesse, sondern Kooperation und ökologische Integration, die Umweltresonanz. Ausgehend von einer fundamentalen Kritik an Selektionslehre und Wettbewerbs-Logik beleuchtet er die Krise der Landwirtschaft: Die überfällige Agrar-Wende wird als eine Land-Wende aufgezeigt, die den Dorfbewohnern Versorgungssouveränität und Lebensqualität zurückgibt. So eröffnen sich Wege in eine von Wachstum unabhängige Gesellschaft, die Wettbewerb durch Kooperation ersetzt. 

Schlüssel zum Erfolg: Land und ein Grundeinkommen für Selbstversorger.

Michael Beleites, geb. 1964, lebt als Gärtner und Publizist in der Nähe von Dresden. In den 1980er Jahren wirkte er in der unabhängigen Umweltbewegung der DDR und machte die Folgen des sowjetisch-deutschen Uranbergbaus öffentlich. 

Von 2000 bis 2010 war er Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Mit seinem Buch „Umweltresonanz“ (2014) zeigte er auf, dass der Zusammenhang zwischen ökologischem Milieu und genetischer Variation unabhängig von Selektion ist.

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen

8/6 


Sonntag, 25. September um 11 Uhr im KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1    

Matinee innerhalb der Lese- und Gesprächsreihe des 
Neuen Sächsischen Kunstvereins 

„Moderne Zeiten und der Mythos der Originalität. 
Der Künstler im Zeitalter der Reproduzierbarkeit“

Autorenlesung mit Eberhard Straub 
"Das Drama der Stadt"

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen
4,- €/ Mitglieder NSKV, 8,- € Studenten/ Rentner, 10,- € Nichtmitglieder des NSKV


Mittwoch, 28. September um 20 Uhr

Midissage und Ausstellungsgespräch
zur laufenden Foto-Ausstellung mit Alexander Petrosyan

Petrosyan zeigt in seinen Werken Alltagsszenen aus dem Leben in St. Petersburg. Eindringlich porträtiert er die Ärmlichkeit des Lebens in Russland, aber auch die Zähigkeit seiner Einwohner. Petrosyans Bilder sind auf höchstem technischen Niveau realisiert und bestechen häufig durch originelle Perspektiven.

Petrosyan, Jahrgang 1965, arbeitet seit der Jahrtausendwende für renommierte Zeitschriften und Zeitungen weltweit. Seine Bilder sind unter anderem in Newsweek, National Geographic Magazine und in GEO veröffentlicht worden. Petrosyan ist außerdem für die russische Wochenzeitschrift »Kommersant« tätig.

Im Jahr 2003 hat Petrosyan im Wettbewerb der »Society for New Design« in den USA einen »Award of Exellence« erhalten. 2006 und 2007 erhielt er die Petersburger Auszeichnung »Fotograf des Jahres«. Im Jahr 2009 folgten der Grand Prix im nationalen Wettbewerb der »Stiftung für Fotojournalismus« und diverse weitere Preise. 2011 ist sein Fotoalbum »Piter« mit einer Sammlung von Bildern aus St. Petersburg erschienen.

In Zusammenarbeit mit »NITRO. Das Berliner Magazin für Medien und Zeitgeschehen « und dem Verein » Literarisches Dresden e.V. « 

Eintritt frei  


Hinweis:

Sonnabend, 01. Oktober um 11 Uhr 

Masterclass-Street-Photography mit Alexander Petrosyan 
zur laufenden Foto-Ausstellung 

"Street-Photography erleben und erlernen"

Alexander Petrosyan lässt in seinen Skylinefotos die Stadt St.Petersburg ganz einzigartig entdecken. Außerdem interpretieren seine Street-Life-Photos das Stadtleben oft als ein absurdes Theater, sehr kritisch und doch sehr liebevoll.
Aus dem Chaos, das auf den Straßen herrscht, gibt es doch Möglichkeiten eine feste Komposition, ein starkes Sujet mit fast theatralischen Beziehungen zwischen den zufälligen Personen im Bild herauszufinden, herauszuschlagen – wie es Alexander zu sagen pflegt und sogar den glücklichen Zufall für den Fotomoment etwas vorzuorganisieren, ohne etwas zu inszenieren. Wie? Das werden die Teilnehmer erfahren. Sie werden außerdem von seinem Können profitieren und lernen, wie sich in Bruchteilen von Sekunden im Sucher eine Geschichte aufbaut, die einen eigenen Bildcharakter prägt. Petrosyan vermittelt seine Herangehensweise, ohne sie zum Dogma der Street-Photography zu machen. Die Teilnehmer werden schnell erkennen wie der Weg zum eigenen Stil verläuft und das am Ende eine Menge Selbstdisziplin und immerwährendes Training wie im Sport zur Meisterschaft führen. Er verkörpert selbst eine perfekte Kombination aus Talent, Können und Besessenheit zur Fotografie.

Treffpunkt: Deutscher Journalistenverband Sachsen, Hospitalstraße 4, 01097 Dresden

49,- €

Anmeldung über www.nitromagazin.com/produkt/masterclass-street-photography/


Vorschau Oktober 2016

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Donnerstag, 20. Oktober um 20 Uhr

Konzert

DOWNBEATCLUB
HAMMONDJAZZFUNK

Energiegeladen. Treibend. Bewusstseinserweiternd. Die flirrende Weite, die diese Band erzeugt, lässt mehr als drei Musiker vermuten. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und Freiheit. Sucht man nach stilistischen Vorgängern fallen einem zunächst "Medeski Martin and Wood" und "John Scofield" ein, dann aber auch der psychedelic Rock von "Pink Floyd" und "Deep Purple".

JOCHEN ALDINGER – HAMMONDORGEL 
KONNI BEHRENDT 
– GITARRE 
MATTHIAS MACHT 
– SCHLAGZEUG

In Zusammenarbeit mit dem Neuen Sächsischen Kunstverein
18,00€ öffentlich/ 15,00€ für Mitglieder des NSKV


Montag, 24. Oktober um 20 Uhr

„Mayer trifft … Peter Kube“

In Berlin geboren, sein schauspielerisches Handwerk in Leipzig erlernt, hielten ihn sein Engagement am hiesigen Schauspielhaus und die fast zeitgleiche Gründung des "Zwinger-Trios" in Elbflorenz. Die Freiheiten seiner Profession hat er seit jeher zu nutzen gewusst und seine auftrumpfende Energie auf und neben Bühnenbrettern hat ihn so manch lang gehegte oder spontane Idee schnell in die Tat umsetzen lassen. Ob als Darsteller in Gemeinschaft oder ganz im Alleingang, als Regisseur, Kabarettist, Autor und Initiator: Aus der hiesigen Theaterszene ist Peter Kube schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt, weil er sich seit einiger Zeit auch Oberspielleiter Schauspiel an den Landesbühnen Sachsen nennen darf. Eine erneute spannende Begegnung bei "Mayer trifft..." in vielfältigen Wort-und Tonlagen. 

14/ 10 €


Dienstag, 25. Oktober um 20 Uhr

Musikalische Buchpräsentation
"Der Dresdner Architekt Martin Pietzsch"

Die Bauten von Martin Pietzsch (1866–1961) prägten das Dresdner Stadtbild und tun dies in einigen Vierteln bis heute. Die Zeugnisse seines vielfältigen architektonischen Schaffens werden in diesem Buch anhand zahlreicher Bilder und Skizzen vorgestellt: Villen, Zweckbauten und Ausstellungspavillons, Denkmale und Grabstätten, vor allem aber die seinerzeit wegweisenden Lichtspieltheater. Zu Pietzschs bekanntesten Bauten zählt das Dresdner Künstlerhaus in Loschwitz, welches eine besondere Würdigung erfährt.
Martin Pietzsch hat in allen Lebensphasen Texte verfasst. Diese Briefe, Aufsätze und Tagebücher ermöglichen neben den erhaltenen Dokumenten und Fotos Einblicke in seinen Kosmos. Lebendige persönliche Erinnerungen, aber auch kritische Reflexionen und Betrachtungen nehmen den Leser mit auf die Reise durch ein halbes Jahrhundert Architektur- und Kunstgeschichte.

Ein musikalisch-literarischer Abend mit Liedern und Musik aus dem Notenbestand der Familie Strahl, der Familie Pietzschs Schwiegermutter Eugenie mit der Herausgeberin Annegret Claußnitzer und der Sängerin Barbara Steude.

10/8 


Freitag, 28. Oktober um 19 Uhr
Konzert
"Junge deutsch-russische Kammermusik"

Vier junge Musiker aus dem Orchester der „Staatsoperette Dresden“ stellen Ihnen heute Abend die Vielfalt der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen vor. Ausgehend von ihrer teils deutschen, teils slawischen Abstammung widmen sich die Musiker in diesem Programm dem Verhältnis und der Tonsprache dieser beiden Kulturregionen. Mit Ludwig van Beethoven steht zu Beginn des Konzertes ein Meister der Klassik, der mit seinen frühen Streichtrios op. 9 die Gattung weg von der bloßen heiteren Unterhaltung eines Mozarts oder Haydns führte und sie zu anspruchsvoller Konzertmusik weiterentwickelte.

Sergei Prokofievs Klangsprache hingegen ist dunkler, düsterer, manchmal sentimental und aufgewühlt, obwohl er seine Sonate für zwei Violinen op. 56 bereits im französischen Exil, fern von der russischen Heimat schrieb.

Der in Mähren geborene Leoš Janáček sprach fehlerlos deutsch, fühlte sich jedoch der russischen Kultur und Dichtung näher. Sein Streichquartett Nr. 1, mit dem der Abend beschlossen wird, schrieb er in Anlehnung an die Novelle Lew Tolstois „Die Kreutzersonate“.

Mit Leonid Smorguner, Maria Stosiek – Violine
Aleksandra Wieczynska – Viola
Jakov Naumovich – Violoncello

Eintritt frei



Vorschau November 2016


Freitag, 04. November um 20 Uhr

Buchpremiere mit Stephan Turowski 
"Das Glühen in den Fingerspitzen"

Der Band "Das Glühen in den Fingerspitzen", erschienen in der edition buchhaus loschwitz umfasst Gedichte Stephan Turowskis, die während seines diesjährigen Stipendiums als "poet in residence" in Dresden-Loschwitz entstanden sind. 

Stephan Turowski, 1972 in Bremen geboren, aufgewachsen in der Nähe von Hannover und im Schwarzwald, lebt und arbeitet in Kiel. Nach Studienjahren in Tübingen arbeitete er als Musikkritiker für regionale und überregionale Medien. 

2005 wurde ihm ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg zugesprochen; 2011 wurde er von der Kultur-stiftung Schleswig-Holstein mit einem Arbeitsstipendium gefördert. 2006 erschien sein erster Gedichtband 
"Und jetzt bist du nackt", 2011 mit "Glückwunsch zur Wunde" sein zweiter, beide in der edition AZUR.

Eintritt frei


Sonnabend, 05. November um 19 Uhr
Endausscheid zum Lyrikstipendium "poet in residence 2017"

Zum Publikumsvoting als "poet in residence 2017" empfehlen sich 

Andra Schwarz - Sylvia Geist - Thomas Kunst

Eintritt frei


Sonntag, 06. November um 11 Uhr im KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1    

Matinee innerhalb der Lese- und Gesprächsreihe des 
Neuen Sächsischen Kunstvereins 

„Moderne Zeiten und der Mythos der Originalität. 
Der Künstler im Zeitalter der Reproduzierbarkeit“

Autorenlesung mit Jörg Bernig 
"Anders"

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen
4,- €/ Mitglieder NSKV, 8,- € Studenten/ Rentner, 10,- € Nichtmitglieder des NSKV


Montag, 07. November um 20 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch mit den Herausgebern

"Das Lingner-Mausoleum"
Zur Baugeschichte und denkmalgerechten Restaurierung

Das Lingner-Mausoleum gehört zu den architektonisch und künstlerisch bemerkenswertesten Bauwerken der frühen Weimarer Republik in Dresden. Eher versteckt unterhalb der drei bekannten Elbschlösser am Loschwitzer Elbhang gelegen, geriet es jahrzehntelang in Vergessenheit. Erst seit seiner umfassenden denkmalgerechten Restaurierung wird ihm wieder größere Aufmerksamkeit zuteil.

Zur Planungs- und Baugeschichte dieses Mausoleums (1916–1921) ist bislang nur wenig bekannt. In vielen stadthistorischen Standardwerken wird es gar nicht erst erwähnt. Dabei waren an seiner Errichtung mit dem renommierten Architekten und damaligen Dresdner Stadtbaurat Hans Poelzig sowie dem Berliner Bildhauer Georg Kolbe führende Künstler dieser Ära beteiligt. Die Beiträge in diesem Sammelband beleuchten zunächst die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte der für den „Odol-König“ Karl August Lingner errichteten Grabstätte aus verschiedenen Perspektiven. Die im Zeitraum 2010–12 ausgeführten Erhaltungsmaßnahmen finden sich im Anschluss daran, detailreich dokumentiert.

mit Tanja Scheffler (Bauhistorikerin) und Prof. Olaf Lauströer (Architekt)

Eintritt frei


Montag, 14. November um 20 Uhr
"Ausgelesen und Benotet"

Rhetorik trifft Literatur - Spielfreude auf Perfektion! 
Die Buchhändlerin Susanne Dagen und der Geiger Florian Mayer präsentieren in Wort und Musik ihre Lieblingsbücher des Bücher-Herbst 2016.

Eine Nachlese der besonderen Art!

8/6   


Dienstag, 15. November um 20 Uhr

Schülertheater
Max Frisch "Andorra"

" Man soll sich nicht ärgern über die eigenen Landsleute, das geht auf die Nieren und ändert die Landsleute gar nicht.

{...} Die Andorraner sind gemütliche Leut, aber wenn es ums Geld geht, das hab ich immer gesagt, dann sind sie wie der Jud." Der Lehrer Can hat einen Jungen vor den 'Schwarzen' gerettet und im 'weißen' Andorra großgezogen. Andri, stigmatisiert von den Andorranern, die sich selbst gern als tolerantes Volk sehen, wird am Ende seiner ihm zugeschriebenen Rolle mehr gerecht, als seinem Vater lieb ist. Ein sehr sparsam aber eindrucksvoll inszeniertes Stück von Max Frisch, dessen knappe, bitterböse Sprache auch heute noch in so mancher Wunde rührt. 

Eine Inszenierung von und mit Schülern des Hans-Erlwein-Gymnasiums

5/2 €

 

Freitag, 18. November um 20 Uhr

"Lebenswerte": Ein musikalisch - literarischer Salon 
mit Elena Gurevich und Michael Klonovsky 

In seinem Buch "Lebenswerte" geht Michael Klonovsky der Frage nach, wofür es sich, in einem ganz unpathetischen Sinne, zu leben lohnt. Das heißt keineswegs, dass der Autor nicht auch mal pathetisch wird, weit öfter ist er indes reaktionär und nahezu durchgehend hedonistisch – im Sinne der hēdonē, jener Lust, die den alten Griechen als Voraussetzung der Glückseligkeit galt. Sein Kompendium umfasst Lebenswerte von der Ungleichheit bis zur Selbstironie, von der Oper bis zum Wein, von den Kirchen bis zu den High-heels. Peter Sloterdijk pries die „vibrierende Sprache“ und „außergewöhnliche Brillanz“ dieser essayistischen Miniaturen.

Michael Klonovsky, geboren 1962 in Schlema (Erzgebirge), wuchs in Ostberlin auf und arbeitete seit 1990 als Journalist, beginnend bei der LDPD-Tageszeitung "Der Morgen", danach bis 2016 beim "Focus". Seinen Blog "Acta diurna" betreibt er als ein Tagebuch zu den aktuellen Geschehnissen unter dem Motto "Friede den Gemeinplätzen - Krieg den Moden!". Neben seiner publizistischen Tätigkeit und dem Schreiben von Büchern widmet er sich nunmehr als Berater seinen politischen Ambitionen. 

Klonovsky ist verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich, die den heutigen Abend mit Stücken von Mozart, Beethoven, Chopin, Scarlatti und Schumann am Flügel begleitet.

14/10 €  


Sonntag, 20. November um 11 Uhr im KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1    

Matinee innerhalb der Lese- und Gesprächsreihe des 
Neuen Sächsischen Kunstvereins 

„Moderne Zeiten und der Mythos der Originalität. 
Der Künstler im Zeitalter der Reproduzierbarkeit“

Autorenlesung mit Norbert Gstrein 
"In der freien Welt"

Gespräch und Moderation: Susanne Dagen
4,- €/ Mitglieder NSKV, 8,- € Studenten/ Rentner, 10,- € Nichtmitglieder des NSKV






Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

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Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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