Veranstaltungen im Dezember 2017                                     aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download 

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AKTUELLES 

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Charta 2017 - Zu den Vorkommnissen auf der Frankfurter Buchmesse 2017


Die Vorkommnisse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse machen deutlich, wie widersprüchlich es in unserem Land zugeht: wie unter dem Begriff der Toleranz Intoleranz gelebt, wie zum scheinbaren Schutz der Demokratie die Meinungsfreiheit ausgehöhlt wird. 

Wenn ein Branchen-Dachverband wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Buchhandlungen und Verlage vereint, darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht, wenn gar zu »aktiver Auseinandersetzung« mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird 

www.boersenverein.de/1378506/? t=newsletter_tnl

und diese dann im »Kampf gegen Rechts« beschädigt und ausgeräumt werden – dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt. 

Die Vorkommnisse auf der Frankfurter Buchmesse, auf der Stände von Verlagen, deren programmatische Ausrichtung der Börsenverein vorab als nicht gutzuheißendes »Gedankengut« deklarierte, zerstört wurden, passen nicht zu einer offenen und toleranten Gesellschaft und sind eines freien Geisteslebens unwürdig. 

Die Erstunterzeichner der Charta 2017 wehren sich entschieden gegen jede ideologische Einflussnahme, mit der die Freiheit der Kunst beschnitten wird. 

Wehret den Anfängen – für gelebte Meinungsfreiheit, für ein demokratisches Miteinander, für respektvolle Auseinandersetzungen!

Wir haben Buchhändler, Autoren und Publizisten gebeten, bei dieser Charta als Erstunterzeichner öffentlich aufzutreten. Unterzeichnen nun auch Sie!

Erstunterzeichner: 

Amoghli, Parviz, Autor - Baranj, Robert, Buchhändler - Bernig, Jörg, Autor - Beisswenger, Kai, Autor - Bormann, Michael, Buchhändler - Dagen, Susanne, Buchhändlerin - Drieselmann, Kristina, Stasimuseum Berlin - Drieselmann, Jörg, Stasimuseum Berlin - Drechsler, Wolfgang, Publizist -Friedrich, Jörg, Autor - Gerlich, Siegfried, Autor - Gruber, Bettina, Autorin - Hennig, Sebastian, Publizist - Hoercher, Jan, Kritiker - Klonovsky, Michael, Autor - Krause, Axel, Maler und Grafiker - Kulke, Ulli, Publizist - Lengsfeld, Vera, Publizistin - Letsch, Roger, Publizist - Maaz, Hans-Joachim, Publizist - Matussek, Matthias, Publizist - Meschnig, Alexander, Publizist - Mohr, Volker, Autor - Rachowski, Utz, Autor - Schacht, Ulrich, Autor  - Schwilk, Heimo, Publizist - Stephan, Cora, Autorin - Straub, Eberhard, Autor - Tellkamp, Uwe, Autor-  Vahlefeld, Markus, Autor - Wawrzinek, Bert, Antiquar - Wendt, Alexander, Autor

https://www.openpetition.de/petition/online/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017


In den Schaufenstern:

"Frohes Fest! 2017"


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Freitag, 08. Dezember um 20 Uhr

Weihnachtskonzert
"Lichterglanz am Himmelszelt"

Ein musikalisch-literarisches Weihnachtskonzert voller
Besinnlichkeit und Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres

Mit Anna Piontkowsky · Sopran
Elisabeth Letocha · Mezzosopran und Rezitation
Pi - Wei Chuang · Klavier 

10/ 8 Euro

 


Sonnabend, 09. Dezember um 20 Uhr

Buchpremiere mit Ansgar Bach
"Giacomo Casanova in Dresden. Seine Dresdner Affären und die Familie"

Giacomo Casanova, der bedeutendste Abenteurer des 18. Jahrhunderts, schreibt: 
»In den ersten drei Monaten war ich damit beschäftigt, alle käuflichen Schönheiten Dresdens kennen zu lernen…«.

Hier traf er aber auch auf seine Mutter Zanetta, eine bekannte Schauspielerin, seine Schwester Maria, eine Tänzerin, und den Bruder Giovanni, der es bis zum Direktor der Dresdner Kunstakademie brachte. Mit der Mutter eroberte Giacomo sogar die Dresdner Oper und der König schaute vergnügt dabei zu…

Giacomo Casanova in Dresden – das ist eine spannende Geschichte, sie beginnt 1738 mit dem Umzug der Mutter nach Dresden und reicht bis zum Beginn der Veröffentlichung seiner berühmten Memoiren im Jahr 1822. Anhand dieser Memoiren sowie wenig bekannter Briefe und Dokumente berichtet dieses Buch von den reizvollen und ärgerlichen Affären, die Casanova mit Dresden verbinden. Nach dessen Tod waren es drei in Dresden lebende Persönlichkeiten, die den Verleger Brockhaus bei der Veröffentlichung der Memoiren unterstützten. 

Der Schriftsteller Ludwig Tieck zählte zu ihnen und wurde ein Casanova-Liebhaber der allerersten Stunde. Tieck schwärmt: »Der Mensch ist ganz verrucht, aber sein Leben und die Art es darzustellen, höchst anziehend.«

8/6 Euro


Montag, 11. Dezember | 19 Uhr

Autorenlesung mit Uwe Tellkamp aus „Carus-Sachen“
im Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ 

In der bibliophil gestalteten Erzählung „Carus-Sachen“ verbindet
der Autor kunstvoll die Geschichte von Vater und Sohn im Umfeld
der DDR-Intelligenz mit der Persönlichkeit des Universalgelehrten
Carl Gustav Carus. Wenn sich der Sohn Fabian daran
erinnert, wie sein Vater, der Arzt Hans Hoffmann, morgens, wenn
er zur Arbeit in die Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus“
ging, sagte, er mache sich jetzt auf den Weg zu Carus lassen
sich die Begegnungen zwischen dem 19. und 21. Jahrhunderts
greifen. Begegnungen zwischen Carus, dem Mediziner, Schriftsteller,
Maler und Naturphilospoph und Uwe Tellkamp, dem
wachen Chronisten und erzählenden Beobachter unserer Tage.

Moderation: Susanne Dagen, BuchHaus Loschwitz

Veranstaltungsort:
Hörsaal im UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
(Haus 29) des Universitätsklinikums „Carl Gustav Carus“ Dresden  
Pfotenhauerstraße 01307 Dresden.

8/ 6 Euro


 

Mittwoch, 13. Dezember um 20 Uhr

„Anton Günther – Sänger des Erzgebirges"
oder „Es Laabn is när a Hutzengieh, mer ka sich’s machen garschtig oder schie!“

Anton Günther (1876-1937) gilt bis heute als der populärste Mundartsänger
und Volksdichter des Erzgebirges. Ein Abend für Heimatfreunde
und Liebhaber erzgebirgischer Volksmusik zum Lauschen,
Schunkeln und Mitsingen.

Mit Helga Werner, Staatsschauspiel Dresden
und Elke Birninger, Museum für Sächsische Volkskunst

12/ 10 Euro


Sonnabend, 16. Dezember um 20 Uhr

Weihnachtskonzert
"Da haben die Dornen Rosen getragen"

Advent und Heilige Nacht am Kaminfeuer, im Winterwald oder auch
bei dreißig Grad am Strand – um das Fest der Verbundenheit, der
Besinnung und der Lichter ranken sich in aller Welt Lieder und
Geschichten, die der besonderen Zeit im Jahr wieder und wieder
Bedeutung verleihen.

Das Duo Sanguitar und Thomas Stecher laden ein zu einer Reise
rund um den Erdball im Dezember…

Mit Franziska Dillner-Koch · Mezzosopran
Jörg Krause · Gitarre 
Thomas Stecher · Rezitation 

12/10 Euro


Im Januar 2018 ist Winterpause


Vorschau Februar 2018:


Freitag, 16. Februar um 20 Uhr
Autorenlesung mit Simon Strauß “Sieben Nächte”

Simon Strauß erzählt von einem jungen Mann an der Schwelle, der alles aufbringt, um sich Gewohnheit und Tristesse zu verwehren. Er muss gierig, hochmütig und faul sein, neiden und wüten, Völlerei und Wollust treiben. Sich dem Leben preisgeben, um sich die Empfindung zu erhalten. Im Schutze der Nacht entwickelt er aus der Erfahrung der sieben Todsünden die Konturen einer besseren Welt, eines intensiveren Lebens. 
»Was für ein leidenschaftliches, angstfreies, traditionstrunkenes, zukunftsgieriges Kampfbuch gegen die Abgeklärtheit. Gegen die Müdigkeit der In-Spuren-Geher. Der Lebenswiederholer. Ein Pamphlet für die Offenheit der Herzen!« (Volker Weidermann)

 

Freitag, 23. Februar um 20 Uhr
Autorenlesung mit Thomas Kunst “sag nie wieder visconti”

Der nunmehr 5. Band unserer edition "poet in residence" ist erschienen! Thomas Kunst, Stipendiat 2017 unseres Lyrikstipendiums präsentiert Altes und Neues, liest Prosa und Lyrik.

 

Montag, 26. Februar um 20 Uhr
“Mayer trifft ... Eckehard Stier”

Im sächsischen Dresden geboren und aufgewachsen, fühlt sich der Dirigent Eckehard Stier als musikalischer Weltbürger. Vom Kruzianer und erstem Preisträger des Rudolph-Mauersberger-Stipendiums führte sein Weg zum GMD eines deutschen Dreispartenhauses und Music Director des Auckland Philharmonia Orchestra in Neuseeland. Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten ihn bisher auf 4 Kontinente zu Spitzenorchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra und der Dresdner Philharmonie.
2017 wird Eckehard Stier wieder drei Konzerte mit dem London Symphony Orchestra in London und Paris dirigieren. Ausserdem gibt er sein Debut in Sankt Petersburg und kehrt zum Orchester Massimo Bellini in Italien zurück. 
Mit großer Begeisterung fühlt er sich der Ausbildung des dirigentischen Nachwuchses verpflichtet. Diese Liebe gipfelt in der Mitgliedschaft bei Symphony Services International in Australien als Dirigierlehrer.
Seine Offenheit und sein alles andere als konservativer Umgang mit Musik ist Credo und Grund seiner Reise um die musikalische Welt. Diese führt ihn immer wieder zu inspirierenden fremden Kulturen und vielfältigen Crossover-Projekten als Dirigent wie auch als Pianist.






Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

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Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.






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