Veranstaltungen Oktober  2019                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Unser Gast der 9. Sendung war Erik Lehnert, besprochen wurden Bücher von Lawrence Osborne ("Wie schöne Tiere wir sind"), von Christoph Hein ("Gegenlauschangriff") und von Thomas Karlauf ("Stauffenberg)

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de

https://www.youtube.com/watch?v=L-Ln_FFN7Tk&t=1750s

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Oktober 2019:


Mittwoch, der 02. Oktober um 20 Uhr
„70 Jahre DDR“

Gespräch
mit Vera Lengsfeld und Uwe Tellkamp

Die 1952 im Thüringer Sondershausen geborene Vera Lengsfeld siedelte 1958 nach Berlin und absovierte 1970-1975 Studium der Geschichte und der Philosophie in Leipzig und Berlin. Von 1975-1979 war sie Mitarbeiterin der Akademie der Wissenschaften der DDR, Zentralinstitut für Philosophie und erlebte dort ihr erstes Parteiverfahren wegen Abweichlertums. Darauf folgte eine Zwangsversetzung an das Institut für Wissenschaftliche Information. Von 1980-1983 war sie Lektorin am Verlag Neues Leben tätig. Schon seit den siebziger Jahren aktiv in der Opposition gegen das SED-Regime, begründete sie 1981 einen der ersten halblegalen Oppositionskreise der DDR, des Pankower Friedenskreises mit. Seitdem war sie Mitorganisatorin aller wichtigen Veranstaltungen der Friedens-und Umweltbewegung der DDR.  1983 erfolgte ein zweites Parteiverfahren wegen Mitarbeit in der Bürgerrechtsbewegung, der Ausschluß aus der SED, Berufsverbot und Reiseverbot. 

1988 folgte eine Verhaftung wegen versuchter Teilnahme an der offiziellen Liebknecht-und Luxemburgdemonstration mit eigenem Plakat. Verurteilt wurde sie wegen „Versuchter Zusammenrottung“ nach einem Monat Haft.  Darauf erfolgte die Abschiebung in den Westen, Aufenthalt in England und das Studium der Philosophy of religion am St. John´s College Cambridge

1989 am Morgen des 9.November Rückkehr in die DDR, war sie abends beim Mauerfall an der Bornholmer Straße dabei und später Mitglied der Verfassungskommission des Runden Tisches. 1990 war Vera Lengsfeld Mitglied der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer der DDR

1990  erhielt sie den Aachener Friedenspreis, 1996 Mitbegründerin des Bürgerbüros für die Verfolgten der DDR-Diktatur, 2003 Mitbegründerin des Gedenkstättenvereins des Stasigefängnisses Hohenschönhausen.

Von 1990-2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, Ausschüsse: Verteidigung, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Untersuchungsausschuß “Verschwundenes DDR-Vermögen”, 2008 wurde ihr das Bundesverdienstkreuze verliehen.

Heute arbeitet und lebt sie als freischaffende Autorin (Achse des Guten, PAZ, eigener Blog www.vera-lengsfeld.de) in Berlin.

Im Gespräch mit: Uwe Tellkamp 

10/ 8 Euro

+ + + Leider schon ausverkauft + + + 


Montag, der 07. Oktober um 20 Uhr
„Der Rückweg ist das Ziel. 30 Jahre Mauerfall, 70 Jahre DDR“

Gespräch 
mit Michael Klonovsky und Alexander Wendt

Klonovsky und Wendt verbindet so Einiges: Generation, Herkunft, Werdegang,  publizistisches und politisches Wirken. Die acta diurna (www.michael-klonovsky.de) gehört zur Morgenlektüre, innerlich erfrischt wird im Laufe des Tages mit Wendts Notizen (www.publicomag.com). Beide haben den Journalismus während der Wende miterzählt, lange und längste Zeit auch bis in jüngste bundesdeutsche Tage mitgetragen. Tiefe Einblicke in die Alltags-Medien-Un-Kultur werden am heutigen gemeinsamen Aben zu erwarten sein.  

Michael Klonovsky, 1962 in Schlema (Erzgebirge)geboren, Umzug nach Ostberlin mit darauf folgender Maurerlehre und  Abitur. Bis 1989 Broterwerb als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart, zuletzt Korrekturleser bei der LDPD-Tageszeitung "Der Morgen", seit ca. 1990 dortselbst Journalist. 1992 dann Übersiedlung nach München zur Anstellung bei "Focus" als Redakteur und später als Leiter des Debattenressorts. Von Juni 2016 bis November  war er publizistischer Berater von Frauke Petry und danach Sprecher  von Jörg Meuthen (beide AfD). Seit Februar 2018 ist er Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag, Alexander Gauland. 

Alexander Wendt, geboren 1966 in Leipzig  arbeitete von 1989 bis 1995 als Redakteur und freier Journalist für die "Wirtschaftswoche", den "Stern", den "Tagesspiegel" und andere Medien. Seit 1995 ist er Redakteur für Politik-, Wirtschafts- und Wissenschaftsthemen beim "Focus". Wendt gründete im November 2017 das Onlinemagazin Publico, das er seitdem betreibt. 

10/ 8 Euro

+ + + Leider schon ausverkauft + + +  evtl. Restkarten an der Abendkasse + + +


Mittwoch, 09. Oktober um 19 Uhr
„Dresden – Kulturhauptstadt 2025?“

Gespräch 
mit Michael Schindhelm

Michael Schindhelm, 1960 geboren in Eisenach, ist Schriftsteller, Filmemacher und Dozent. Unter anderem führte ihn sein Wirken als Generaldirektor an die Berliner Opernstiftung, als Intendant an das Theater Basel und als Gründungsdirektor der Dubai Culture & Arts Authority 2001 nach Dubai. Seit Sommer 2009 ist Schindhelm international als Kulturberater öffentlicher Einrichtungen tätig. Unter anderem arbeitet er am Masterplan für den West Kowloon Cultural District in Hongkong, gemeinsam mit dem Think Tank AMO hat er 2010 das Ausbildungs- und Forschungsprofil für das Strelka Institute in Moskau entwickelt und leitete dort bis 2012 den Forschungsbereich öffentlicher Raum. 2011/2012 entwickelte er im Rahmen der Planung der Innovationsstadt Skolkovo (Russland) ein Konzept für Kultur und Sport.

„Kurator für die Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens zu sein, ist eine große, aber auch sehr faszinierende Herausforderung.“, sagte Michael Schindhelm 2018 zur Ernennung als Kurator. „Mein Ziel ist es, in dieser Bewerbung Dresden als Labor für einen neuen Kulturbegriff zu definieren. Ein Begriff, der die Kultur wieder in die Mitte der Gesellschaft und gesellschaftlicher Diskurse rückt. Dabei will ich vor allem zuerst den Menschen in Dresden zuhören, was sie bewegt, um daraus gemeinsam mit vielen anderen ein Bewerbungskonzept zu entwerfen, welches auch Bedeutung für Deutschland und ganz Europa entfalten kann.“

Das Motto der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 lautet „Neue Heimat“. „Für den Begriff Heimat existieren so viele verschiedene Definitionen, wie es Bürger in unserer Stadt gibt“, meint dazu Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke).

Am 30. September will die Stadt ihr Bewerbungsbuch abgeben, im De­zember wird sich eine Delegation den Fragen einer internationalen Jury stellen.

Im Gespräch mit Susanne Dagen

Eintritt frei


Freitag, der 11. Oktober um 19 Uhr
Lesung aus dem Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann mit Lars Jung

Vor Antritt seiner beruflichen Anstellung unternimmt ein junger Mann aus Hamburg mit gerade abgeschlossener Ingenieurausbildung schnell noch eine Reise zum Besuch seines Vetters, der sich zur Behandlung seiner Tuberkulose-Erkrankung in einem berühmten Lungensanatorium im Hochgebirge aufhält. Drei Wochen sind geplant für diese Reise.

Beeindruckt von der im Sanatorium herrschenden Ordnung von Leben und Sterben, lässt er sich unbedacht in den herrschenden Rhythmus, der von Liegekur und Körpertemperatur-Messung beherrschten Krankheitsbehandlung eintakten, und von der ansonsten herrschenden todesgegenwärtigen Zeitverschwendung aus Müßiggang und dem Genuss üppiger Mahlzeiten gefangen nehmen. Jovialer ärztlicher Rat lässt die Kurbehandlung unbedeutender Symptome wünschenswert erscheinen und steigert auf diese Weise die Verführung zum Bleiben.

Der Berg verzaubert seine Bewohner dazu, die Empfindung für Zeit und Pflicht zu verlieren, und der Besucher aus dem Flachland mit fraglichem Krankheitsbefund mutiert zum Dauerpatienten.

Lesung aus dem Anfangskapitel Kurzer Besuch im Bergsanatorium" 

Die Lesung wird von dem bekannten Schauspieler aus dem Ensemble des Staatsschauspiels Dresden Lars Jung gestaltet, den wir als ausgewiesenen Thomas-Mann-Interpreten z.B. aus der Lesung der Novelle „Unordnung und frühes Leid“ und dem Roman „Joseph und seine Brüder“ in Erinnerung haben. 

In Zusammenarbeit mit dem Thomas-Mann-Freundeskreis

12/ 8 Euro

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Vorschau  November 2019:


Freitag, der 01. November um 20 Uhr
Buchpremiere 
Radjo Monk "Blaue Wunder" 

Der 7. Band des Lyrikstipendiums "poet in residence 2019" ist dem diesjährigen Stipendiaten Radjo Monk gewidmet. Monks Gedichte entstanden während des drei-monatigen Stipendiums in Loschwitz und unter Einfluß der hiesigen Kulturlandschaft.

Radjo Monk wurde 1959 in Hainichen geboren und ist dort aufgewachsen. 1973 entdeckte er seine Begabung für die Dichtkunst, experimentierte bald darauf mit Tonbandaufzeichnungen und Grafik. Zunächst als junges Talent gefördert, geriet er ab 1978 als »Aussteiger« ins Visier der Staatssicherheit der DDR, die 1984 die Immatrikulation am Literaturinstitut Leipzig trotz erfolgreicher Bewerbung verhinderte. Veröffentlichungen blieben bis 1990 auf Anthologien und Zeitschriften beschränkt. Seit 1984 lebt er in Leipzig. Er ist als freier Autor und Videokünstler tätig, integriert grafische und experimentelle Aspekte in seine Arbeit und gewinnt schöpferische Energie aus diversen Formen von Grenzüberschreitungen, die zuletzt in Videoperformances bei Auftritten mit Jazzmusikern zu erleben waren.

Eintritt frei



Freitag, der 08. November um 20 Uhr
"70 Jahre DDR"

Prof. Thomas Naumann
"Anmut sparet nicht - Deutsche Hymnen"

So schwierig wie unser Verhältnis zur eigenen Geschichte ist auch die
Haltung zu unseren Hymnen. Oft wurde angeregt, der Welt und uns nicht
mehr das Lied zuzumuten, unter dem Deutschland Europa mit schrecklichen
Kriegen überzogen hat.
Neben dem Deutschlandlied lohnt ein Blick auf Schillers
Ode an die Freude, Brechts Kinderhymne oder Bechers DDR-Hymne.
Man höre - und staune: Wegen des gleichen Versmaßes passen die
Melodien von Haydn, Beethoven und Eisler zu allen Texten!
Lassen Sie sich anhand vieler Musikbeispiele zu einem reizvollen Spiel
mit den Texten und Melodien deutscher Hymnen verführen!

Prof. Thomas Naumann wurde 1953 in Dresden geboren und studierte in
seiner Heimatstadt Physik. Seit 1975 erforscht er am heutigen Deutschen
Elektronen-Synchrotron DESY in Zeuthen bei Berlin die Physik der
Elementarteilchen. Er arbeitet am Large Hadron Collider LHC des
Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf und leitet die
Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen. Seit 2005 lehrt er als
Honorarprofessor an der Universität Leipzig und berichtete auf internationalen Tagungen über das Feintuning der Naturkonstanten, Einsteins Dialog mit Gott sowie Brechts Verhältnis zur Bibel.

10/ 8 Euro


Sonnabend, der 09. November um 20 Uhr
"70 Jahre DDR"
Matthias Matussek liest aus "Palasthotel"

Als das Buch 2005 erschien war es sechzehn Jahre her und (damals) schon vergessen: Was vom Fall der Mauer übrig blieb, sind ein paar Fernsehbilder, ein kleiner Vorrat von Zitaten und Klischees.

Matthias Matussek war damals als SPIEGEL-Reporter dabei und hat alles festgehalten: das Gewühl der Demonstranten vor dem ZK, die Geisterfahrten durch die Provinz, die Freude und die Gier, den Wirrwarr und die Wut. Ein Dreivierteljahr hat er sich eingenistet im Ost-Berliner Palasthotel, Zimmer 6101. Hautnah beschreibt er die Fassaden und die Hintertreppen der "Wende", die eher einer riesigen Karambolage glich. Und er verschweigt auch nicht die Schäden, die der Zusammenstoß zweier Gesellschaftssysteme zur Folge hatte und die bis heute schmerzen. 

Die FAZ charakterisierte Matussek als eine "Art Ethnograph", der die unmittelbaren und damals doch völlig unbekannten Nachbarn erforscht. Zwischen die Texte von damals, über Heiner Müller und Ruth Berghaus, Ignaz Bubis, Christa Wolf, Hans-Peter Minetti, das Museum für Deutsche Geschichte und die Heinrich-Hertz-Oberschule in Ost-Berlin, über den Buchhandel in der DDR, die DEFA und Gregor Gysi im Wahlkampf, stelle Matussek Überleitungen, in denen er erzähle, wie er sich damals gefühlt und was er selbst zwischen den Gesprächsterminen und Ortsbesichtigungen gemacht habe. Das Resümee des Rezensenten: "Ein besserer Weg zum alten neuen deutschen Anfang findet sich nicht so schnell."

10/ 8 Euro

+ + + Leider schon ausverkauft + + +  evtl. Restkarten an der Abendkasse + + +

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Mittwoch, der 13. November um 19 Uhr
"Tunnel zum Glück"
Ausstellungsgespräch und Finissage mit Axel Krause

Der Leipziger Künstler Axel Krause studierte von 1981 bis 1986 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Von 1990 bis 1993 arbeitete er als Theatermaler an der Oper Leipzig. Parallel dazu wirkte Krause von 1989 bis 1999 als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Abteilung Abendakademie. In der Fachrichtung Malerei unterrichtete er figürliches Zeichnen und Akt. Die Beschäftigung mit geistigen Vätern wie Edward Hopper, Balthus und Giorgio de Chirico bestärkte ihn in seinem Bestreben zu surrealen, inszenierten, dingpräzisen Bildfindungen. Er gilt als exponierter Künstler der Neuen Leipziger Schule.

Im August 2018 trennte sich die Leipziger Galerie Kleindienst von Krause, da sie dessen politische Ansichten „weder teilen noch mittragen wollte.“ Diese in die Öffentlichkeit getragene Entscheidung befeuerte die bereits heftige Debatte um die „Grenzen der Kunstfreiheit“ und insbesondere um die Frage, wie die politischen Äußerungen von Künstlern zu bewerten und einzuordnen seien. Krause wurde 2019 als ausstellender Künstler durch das Kuratorium der 26. Leipziger Jahresausstellung ausgewählt und vom Vorstand dazu eingeladen. Daraufhin wurde öffentlicher Druck auf den Vorstand der L.J.A. ausgeübt, der daraufhin die Einladung widerrief.

Eintritt frei



Freitag, der 16. November um 20 Uhr

Liederabend
"
Das Lied Fryderyk Chopins"

Es erklingen Lieder und Klavierwerke des Komponisten, u.a. der in Dresden komponierte As-Dur Walzer op. 69 Nr. 1., den Fryderyk Chopin (1810-1849) zum Abschied für seine Jugendliebe Maria Wodziñska am 24.09.1835 komponierte. In seinen Liedern erklingen Elemente der polnischen Folklore, wie Rhythmen der Mazurka, des Kujawiaks oder der Polka wieder und die Nähe zu seinen Klavierkompositionen wird erfahrbar. 

mit Birgit Polter (Klavier) und Katharina Scheliga (Sopran) 

14/ 10 Euro


Freitag, der 22. November um 20 Uhr

LEBENSLINIEN 
"Grüße aus Schulzenhof.
Eine literarische Hommage an Erwin und Eva Strittmatter"

Er sammelte sie auf wie Kieselsteine – Anekdoten, Beobachtungen in der Natur, Lebens- weisheiten, Komisches, Stilles, Wunderbares, verwandelte Leben in Literatur und ließ es im Schein der Poesie erstrahlen. Sie, Eva, seine wunderbare Frau, hielt die Hand über ihn. In tiefer Verehrung seines literarischen Könnens wachte sie über das Glück seiner Tage. Schulzenhof war der Ort ihrer Träume.

In einer kurzweiligen Auswahl von Geschichten, Anekdoten und Briefen zeichnet der Abend behutsam das Bild zweier außergewöhnlicher Menschen, die das Leben vereinte in der Last ihrer Pflichten, im Rausch ihrer Freude, in der Stille. Sie haben ihre Prüfungen bestanden, gemeinsam und jeder auf seine Weise und die Nachwelt mit wunderbaren literarischen Zeugnissen eines guten, einfachen Lebens beschenkt.

mit Evelyn Kitzing

10/ 8 Euro


Montag, der 25. November um 20 Uhr

"Mayer trifft ... Romy Petrick (Sopran)"

Die Sangeskunst zu Gast bei Florian Mayers Stelldichein: Mit der Sopranistin Romy Petrick ist eine Frau zu Gast, deren Vielseitigkeit als schlichtweg beeindruckend zu bezeichnen ist. Jahrelang war sie Mitglied des Solistenensembles der Landesbühnen Sachsen und der Dresdner Semperoper und reüssiert auch weiterhin bei attraktiven konzertanten Aufgaben. Die promovierte Musikwissenschaftlerin, die auch Philosophie studierte, verfasste zudem mehrere Bücher zur Musikgeschichte und engagiert sich mit einem eigenen Verlag. Damit nicht genug, kämpft Romy Petrick doch beherzt für die Erhaltung historischer Denkmale im Sächsischen Land, organisiert Veranstaltungen und sammelt Spenden. Zudem wird sie - frisch von einer Reise aus dem Iran zurückgekehrt - von Erlebnissen aus einem Land berichten, in welchem Frauen nicht öffentlich singen dürfen. Ein höchst interessanter Abend!

14/ 10 Euro


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Vorschau  Dezember 2019:


Montag, der 09. Dezember um 20 Uhr

+ + + Weihnachten Spezial + + +

"Ausgelesen und Benotet"

Rhetorik trifft Perfektion, Buchstaben auf Melodie - die Buchhändlerin Susanne Dagen und der Geiger Florian Mayer präsentieren ihre Lieblingsbücher des Herbst 2019.

10/ 8


Montag, der 16. Dezember um 20 Uhr

+ + + Weihnachten Spezial + + +

"Zur Lage.
Ein Gespräch zwischen Prof. Werner Patzelt und Uwe Tellkamp"

Werner J. Patzelt, geb. 1953 studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte und wurde, nachdem er 1991 als als Gastprofessor an der Technischen Universität Dresden wirkte 1992 zum Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden berufen und übernahm dort den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich. Seit 1994 Mitglied der CDU, zuvor parteilos, pflegt er neben seiner wissenschaftlichen Arbeit den Austausch mit Vertretern des gesamten politischen Spektrums, und zwar von der Linkspartei bis zur AfD. Ferner betätigt er sich als Kommentator und Analytiker aktuellen politischen Geschehens in Presse, Hörfunk und Fernsehen.

Er ist ein streitbarer Politik-Analytiker, legt den Finger in die Wunden, spricht Wahrheiten aus, die andere schmerzen, kritisierte zum Beispiel, dass die Bundestagsabgeordneten einen Bundestags-Vize der AfD verhinderten. Patzelt unterschrieb den Aufruf „Schluss mit dem Gender-Unfug“, macht die CDU für das Erstarken der AfD mitverantwortlich und arbeitete auch deshalb am Landtags-Wahlprogramm der sächsischen Christdemokraten mit. Nach der Verwehrung einer Seniorprofessur an der TU Dresden sieht er sich nun „... gut gelaunt in einem neuen Lebensabschnitt“.


Uwe Tellkamp, geb. 1968 studierte Medizin, widmet sich seit 2004 ausschließlich dem Schreiben. Sein 2008 erschienener Roman „Der Turm“ gilt als Wenderoman, obgleich er vor allem die letzten 7 Jahre der DDR im Dresdner Bildungsbürgertum beschreibt. Spätestens seit seiner Rolle als Erstunterzeichner der „Charta 2017“anläßlich der Vorkommnisse auf der Frankfurter Buchmesse 2017 die eine „Gesinnungsdiktatur“ und einen drohenden Verlust von Meinungsfreiheit anmahnt, wird er als kritische politische Stimme wahrgenommen.

Vor der Leipziger Buchmesse 2018 sorgten Äußerungen Tellkamps bei einer öffentlichen Diskussion im Dresdner Kulturpalast mit Durs Grünbein zur „Meinungsfreiheit in der Demokratie“ für wochenlange mediale Diskussionen und Anfeindungen des Autors. Als Erstunterzeichner der „Erklärung 2018“ stellte er wiederum seine kritische Position zur deutschen Migrationspolitik in den Fokus der Öffentlichkeit. Tellkamp lebt und arbeitet in Dresden.

10/ 8

+ + + Leider schon ausverkauft + + +  evtl. Restkarten an der Abendkasse + + +


Mittwoch, der 18. Dezember um 20 Uhr

+ + + Weihnachten Spezial + + +

"N`Hutzenobend is fei schie"

Hutzenabend heißt im Erzgebirge: in der Adventszeit zusammensitzen beim Klöppeln, Schnitzen und Basteleien, dazu werden Geschichten erzählt und gemeinsam Lieder gesungen. Lassen Sie sich verzaubern von den Schätzen des Erzgebirges, vom Erzählten und (Mit)Gesungenem!

mit Helga Werner, Staatsschauspiel Dresden und Elke Birninger, Volkskunstmuseum Dresden

10/ 8  




Vorschau  " 70 Jahre DDR "

Die Themenreihe im Aktionszeitraum vom 8. Mai bis zum 9. November 2019
Schirmherr: Uwe Tellkamp

  • 27. Mai Arnold Vaatz im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
  • 21. Juni Lesung mit Michael Klonovsky „Land der Wunder“
  • 6. September Lesung mit Monika Maron „Zwei Brüder“
  • 2. Oktober Vera Lengsfeld im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 7. Oktober Gespräch Michael Klonovsky und Alexander Wendt
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 8. November Vortrag mit Prof. Thomas Naumann
    "Anmut sparet nicht - Deutsche Hymnen"
  • 9. November Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“  
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 








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KulturHaus Loschwitz
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Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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