Kulturhaus Loschwitz

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Lesung mit Michael Klonovsky

20. Mai um 20:00-21:30

 „Von asketischen und kulinarischen Nachtwachen“

Der Autor, Publizist und bissige Kommentator Michael Klonovsky führt zunächst in seine Auswahl der Scholien des kolumbianischen Reaktionärs und elitären Einzelgängers Nicolás Gómez Dávila ein – stets der Tatsache eingedenk, dass Aphorismen unmöglich vorgetragen werden können –, um sodann einen kecken Schwenk ins Reich der Kulinarik und des Bacchantentums zu vollziehen. „Bei Tische altert man nicht“, heißt sein neues, „wider die Abstinenz, das Maßhalten, die Büßerkost und andere Irrlehren“ geschriebenes Buch. Darin geht es zum Beispiel um den Tisch als elementarstes Möbel, die erste Gabe der Götter, französischen Käse und die deutsche Küche, Wein als Grundnahrungsmittel und – hier schließt sich der Kreis – um regelmäßige Askese (= Training) als Grundvoraussetzungen, um den Wonnen der Tafel überhaupt gewachsen zu sein.

Michael Klonovsky, geboren und abgenabelt anno 1962 zu Schlema im Erzgebirge, verbrachte die Zeit bis zum Mauerfall ohne die Spur einer Karriere in der kulinarischen Ödnis Ostberlins. 1990 wurde er eher zufällig Journalist, vor allem aber stieg er von Alkohol auf Wein um. Von 1992 bis 2016 verdiente er das Geld dafür beim Focus in München, die meiste Zeit als Textchef, zuletzt als Leiter des „Debattenressorts“. Neben seinem online-Tagebuch Acta diurna schreibt Klonovsky Romane, Erzählungen, Essays, Aphorismen, aber auch Betrachtungen über Wein, Rennradfahren, klassische Musik, und wer weiß, was noch so alles. Er lebt und tafelt in München

Details

  • Datum: 20. Mai
  • Zeit:
    20:00-21:30

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Literarisches Dresden e.V.