30. Oktober 2023 – die neue Folge unseres LITERATURTRIOS „Aufgeblättert. Zugeschlagen“ ist nun online!

Die regelmäßige Literatursendung zu schönen, aktuellen, uns inspirierenden Büchern – vorgestellt von Ellen Kositza (Antaois Verlag), Susanne Dagen (BuchHaus Loschwitz) und einem Gast. Unser Gast war diesmal Silke Schröder und über nachfolgende Bücher haben wir gesprochen: von Philipp Oemke „Schönwald“, Kersten Knipp „Die Erfindung der Eleganz“ und von Mario Casella „Der Wanderfotograf“.
Eine Gemeinschaftssendung vom BuchHaus Loschwitz und dem Antaios Verlag.
Viel Freude und gute Unterhaltung!

VORSCHAU – Buchpremiere am 20. Oktober mit Bettina Gruber

Im (Des-)Informations-Tsunami der Medien, im Gewitter von Studien und Gegenstudien, im Faktengestöber, werden Wahrheit und Unwahrheit, Wirklichkeit und Fiktion zunehmend ununterscheidbar. Deshalb konnten sich manche „Verschwörungstheorien“ zügig bewahrheiten, andere verlieren sich im Reich des Phantastischen. In den populären Vorstellungen vom Politischen wird ein tiefes Misstrauen erkennbar, das sich in überwiegend düsteren Bilderwelten, surrealen Erzählungen und esoterisch geprägten Vorstellungen entfaltet.

Bettina Gruber, Dr. phil. habil., Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, 2005 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt, agierte langjährig in universitärer Lehrerfahrung im In- und Ausland. Seit 2017 ist sie freie Publizistin, da zum Beispiel als Stammautorin von TUMULT. Vierteljahresschrift für Konsensstörung. Autonyme und pseudonyme Beiträge tätigt sie für zahlreiche Periodika des konservativen und rechten Spektrums, so als Sophie Liebnitz für Antaios und Sezession.

Wiedervorlage – 2 Jahre später

Fast genau vor 2 Jahren haben wir auf der Frankfurter Buchmesse das Buch von der jüdischen Autorin Aliana Brodmann „Schande“ vorgestellt. Und obwohl es sich doch um das deutsche Schuldthema (per se) handelt, wurde es bis auf wenige Ausnahmen vom Feuilleton totgeschwiegen. Warum das so ist, zeigt sich gleich im ersten Kapitel des Buches, wo Brodmann aus dem amerikanischen Exil über ihr geliebtes Deutschland spricht, in das sie spätestens seit der unkontrollierten Masseneinwanderung von muslimischen Antisemiten nicht zurückkehren kann. Und sie schrieb sehr offen über den derzeitigen linken Antisemitismus in Deutschland. Nun hat dieses Buch auf furchtbare Weise wieder an Aktualität gewonnen…

Auszug aus unserer damaligen Ankündigung:
„Auf ihrer Suche nach Antworten entblößt sie hartnäckig gehütete Geheimnisse, dem Eigennutz dienende Märchen und infame Lügen, stößt auf fatale Obsessionen, fragwürdige Aktivitäten, unverheilte Wunden und auf eine Wahrheit, die bis zum heutigen Tag verdrängt wird. Aliana Brodmann bricht mit diesem Buch etablierte Tabus zu Themen, wie Migration und Antisemitismus und damit das Diktum politischer Korrektheit. SCHANDE – der Roman des Moments in der deutschen Geschichte!“

Mehr Informationen unter https://kulturhaus-loschwitz.de/edition-buchhaus/weitere-publikationen/