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Buchpremiere mit Bernd Wagner

11. April um 20:00-21:30

Bernd Wagner „Die letzten Europäer“

Für Bernd Wagner ist Europa im Laufe des 20. Jahrhunderts gestorben.
Die Generation, die es vom Kaiserreich bis zum Nachkriegsdeutschland durchmessen hat, sind seine „letzten Europäer“ – nicht zuletzt auch deshalb, weil jede der porträtierten Persönlichkeiten einen aussterbenden Menschentypus verkörpert: der wandernde Mönch Jürgen von der Wense, der Narr vom Niederrhein Albert Vigoleis Thelen, der Preusse Ernst von Salomon, der Hebräer Friedrich Torberg, die streitbare Journalistin Margret Boveri und der Kakanier und falsche Aristokrat Albert Paris Gütersloh.
Seine vergnüglich und lehrreich zu lesenden Künstlerporträts dieser einzigartigen und doch fast vergessenen Individualisten zeichnen Denkmal und Zeugnis eines gelebten Europas, dass es so nicht mehr gibt.
Ein neues Europa wird es, so Wagner, aber nur geben, wenn das alte dem Vergessen entgeht. Dazu trägt er mit diesem Band maßgeblich bei.

Bernd Wagner wurde 1948 in Wurzen geboren. Nach Abitur und Studium in Erfurt war er als Deutsch- und Zeichenlehrer in der Mark Brandenburg tätig. Ab 1977 freiberuflicher Schriftsteller in Berlin mit ersten Veröffentlichungen im Aufbau-Verlag. Nach seinem Protest gegen die Biermann erfolgte die Ausbürgerung. 1983 bis 1985 war Mitherausgeber der Untergrundzeitschrift „Mikado“, 1985 dann Übersiedlung nach West-Berlin. Seitdem in Berlin-Kreuzberg wohnhaft. Im Jahr 2019 war er Stadtschreiber in Dresden, 2018 erschien der Roman „Sintflut in Sachsen“ und 2021 „Mao und die 72 Affen“.

 

Details

Datum:
11. April
Zeit:
20:00-21:30

Veranstaltungsort

KulturHaus Loschwitz
Friedrich-Wieck-Str. 6
Dresden, 01326 Germany
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